Runen in der Architektur

Welche Erfahrungen habt Ihr? Was kann man wie machen?

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Beitragvon Chorge » 18.08.2009, 10:25

woran man wieder sehen kann,

auf den standpunkt kommt es an.....



ja runen dienen auch viel zur verzierung. findest auch wagenräder sonnen etc. an vielen alten abuernhäuser. aber die waren halt direkt extra angebracht.



runen nun ins mauerwerk zu dichten halte ich für falsch. mag vielleicht sein das mal einer zwei balken extra eingebaut hat wegend er runen aber prinzipiell denke ich shcon das es nicht absicht war.



was mich dennoch nicht daran hndert unser haus zu lieben so wie es uns liebt und mich an so manchen runen die ich reindeute zu erfreuen :-)
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Beitragvon Schnitzer » 18.08.2009, 12:18

Zum Glück haben wir die Möglichkeit, sie zu sehen und so zu deuten wie wir es gerne wollen. :wink:

Nichts desto trotz weiß ich ganz sicher, das es Bauernhäuser gibt, die Strohdächer haben und an den Giebeln gekreuzte Pferdeköpfe haben, um Feuer zu verhindern. Auf den Märkten haben viele Wikizelte ebenfalls Pferdekopfschnitzereien aus genau diesem Grund. Das es optisch schöner aussieht kommt zusätzlich. :wink:
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Beitragvon Chorge » 20.08.2009, 10:06

ja ein teil ist wirklich absicht. das streite ch auc nicht ab. aberglaube oder schutzglaube oder glaube allgemein spielt auch bei den bauwerken der menschen immer eine rolle. aber an statischen konstruktionen weniger.
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Beitragvon Istivania » 20.08.2009, 10:29

oh oh wir kommen der tradition nahe.

da meldet sich der museumsmensch wieder in mir und auch das was ICH hier im dorf sehe.



so wird an manchen scheunen ein verbranntes holzscheit aus dem johanni feuer angebracht um brand abzuhalten nach dem chema: schau hier hat es schon gebrannt.



perdeköpfe gibt es auch hier, wenn auch nicht so viele.



hm man könnte sich ja mal umsehen wo man noch überall zeichen zum schutz und schmuck findet.
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Beitragvon Chorge » 20.08.2009, 10:38

findet man im ländlichen bereich an den alten häusern eigentlich noch überall. selbst her bei uns auf dem dorf wo neugebaute häuser entstehen nageln sich die leute was an haus. manchmal unbewußt manchmal bewußt. getreu dem motto.... kann ja nicht schaden.



und die alten eingesessenen bauern bringen meist da auch noch den einen oder anderen glauben zur hauseinweihung mit.
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Beitragvon Perkunas » 20.08.2009, 13:42

Passt jetzt zwar nur indirekt, aber einer meiner Nachbarn hat einen Hof, der im 2 Weltkrieg von einem Brandgeschoß getroffen wurde.

Der Hof brannte komplett ab, aber die Granate ist jetzt ein gut sichtbares Teil der Außenwand des Neubaus.
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Beitragvon Schnitzer » 20.08.2009, 14:32


hm man könnte sich ja mal umsehen wo man noch überall zeichen zum schutz und schmuck findet.


Sich umsehen, hinsehen, nachfragen...das hat man in der heutigen Zeit völlig verlernt. Man hetzt zum Job und zurück nach Hause, zwischendrin den Einkauf machen. Zu Hause wird die Glotze angemacht und abgehangen.

Das Wetter ist erforscht, man weiß warum es blitzt. Man glaubt nicht mehr an den Schutz der Runen, wenn man überhaupt noch von den Runen etwas weiß. Jaja, die Nazis haben die SS-Rune gehabt und das Hakenkreuz. Böse Sache die Rune und das Hakenkreuz. Das ist Teufelszeug und gehört verboten. Aber es sind magische und statische Symbole. Algiz könnte der Irminsul sein. Algiz verbindet Himmel und Erde und stützt das Universum.

Wenn Algiz das Universum stützen kann, kann sie auch ein Hausdach stützen.

Ja neee, Algiz war doch der Lebensborn bei Hitler.




findet man im ländlichen bereich an den alten häusern eigentlich noch überall. selbst her bei uns auf dem dorf wo neugebaute häuser entstehen nageln sich die leute was an haus. manchmal unbewußt manchmal bewußt. getreu dem motto.... kann ja nicht schaden.



und die alten eingesessenen bauern bringen meist da auch noch den einen oder anderen glauben zur hauseinweihung mit.


Selten macht man soetwas aus Jux. Ich zum Beispiel habe über meiner Werkstatttür ein Hufeisen hängen. Es soll das Glück einfangen.

Viele Leute, die sich bei mir ein Horn kaufen, haben einen Schrein. Das Horn bildet das Zentrum des Schreins, um das sie die anderen "Heiligtümer" aufbauen. Ein guter Freund nimmt sein Horn mit, wenn er etwas spezielles kaufen will, Er glaubt, das ihn das Horn zu den begehrten Gegenstänen führt. So konnte er sich ein Wolfsfell kaufen.



Warum sollen die "Runen" in den Fassaden nur aus statischen gründen sein? Warum nur zum Protz dem Nachbarn gegenüber? Warum sollen es nicht tatsächlich Runen sein, die eine magische Kraft für das Haus und seine Bewohner haben sollen?

Man müßte wirklich mal mit den Architekten reden, oder in alten Archiven nachschauen, ob es da mehr drüber zu finden gibt. Es als Unsinn abzutun ist zu einfach. :wink:

Im übrigen ist Holz ein verrottendes Material, dessen Haltbarmachung teuer und kompliziert ist. Wieso sollte jemand absichtlich mit zusätzlichen, bedeutungslosen Holzbalken sein Haus schwächen und zusätzliche Arbeitskosten dadurch haben wollen? Ich als Handwerker würde mein Haus komplett aus Stein bauen und Holz nur da verarbeiten, wo es vor den Witterungseinflüssen geschützt ist, im Dachbereich unter den Dachziegeln.
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Beitragvon Thorhall Tyrmarson » 20.08.2009, 17:19

Im übrigen ist Holz ein verrottendes Material, dessen Haltbarmachung teuer und kompliziert ist. Wieso sollte jemand absichtlich mit zusätzlichen, bedeutungslosen Holzbalken sein Haus schwächen und zusätzliche Arbeitskosten dadurch haben wollen? Ich als Handwerker würde mein Haus komplett aus Stein bauen und Holz nur da verarbeiten, wo es vor den Witterungseinflüssen geschützt ist, im Dachbereich unter den Dachziegeln.






das stimmt nur zum teil mein freund :wink:

in der heutigen zeit geb ich dir recht, da wird das holz nur gesägt und vielleicht gehobelt

aber früher wurden die fachwerkbalken alle von hand behauen

und durch das schlagen mit der axt wird die oberfläche enorm verdichtet und die poren werden verschlossen

somit waren diese fachwerkbauten extrem resistent gegen witterung

und mal abgesehen davon wer konnte sich damals leisten ein haus komplett aus steinen zu bauen

man konnte ja nich einfach mal fix in den baumarkt gehen und ne palette kaufen die fast nix kostet
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Das Alter gönnt ihm doch endlich nicht Frieden. Obwohl der Speer ihn spart.
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Beitragvon Schnitzer » 23.08.2009, 23:05

Als Zimmermann mußte ich sp manch alten balken austauschen. Das ist eine sehr komplizierte Angelegenheit, die dementsprechend teuer ist.

Die Porenverdichtung von damals(von Hand behauen) ersetzt man heutzutage mit Chemie. Aber troitz noch so verdichteter Poren haben Holzwürmer und Pilze schon immer gerne an der Substanz genagt. Lehmziegel gab es damals schon zu Hauf.
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